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Arm und Reich

Reicher Mann und armer Mann
standen da und sah´n sich an
Und der Arme sagte bleich:
Wär´ ich nicht arm,
wärst Du nicht reich

(Bert Brecht)

Die Einkommensschere geht immer mehr auf; sowohl in Österreich, als auch weltweit. Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Das ist kein billiger Slogan, sondern statistisch nachweisbare Realität. Diese massive Umverteilung von unten nach oben, dieser "Klassenkampf von oben", ist nicht nur ungerecht und obszön, sondern auch volkswirtschaftlich dumm: Die Massenkaufkraft sinkt und damit auch die Nachfrage. Als Arbeitnehmer sind die Menschen nur ein lästiger Kostenfaktor, als Konsumenten umworbene Kunden. Wenn aber Konzerne wie Siemens, VW und Co. ihre Arbeiter für weniger Geld länger arbeiten lassen, stellt sich die Frage, wer die so produzierten Güter dann noch kaufen kann. Die Polarisierung zwischen Arm und Reich, sieht man jetzt schon im Konsumverhalten: Es boomen gleichzeitig Billigautos und Luxusgeländeautos, Hofer und "Meindl am Graben", sowie H&M und Designerketten. Die "qualitätsvolle Mitte" wird dazwischen zerrieben. Dass arme Menschen kränker sind und früher sterben, ist allgemein bekannt. Ergebnisse internationaler Studien zeigen aber auch: Je gerechter eine Gesellschaft ist, desto gesünder sind alle Menschen – auch die Reichen! Die beste Gesundheitsvorsorge ist also, für eine gerechtere Gesellschaft zu kämpfen .

"Die Einkommen aus Gewinn und Vermögen wachsen, die Arbeitnehmereinkommen schrumpfen. Diese Entwicklung wird nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern sogar aktiv unterstützt: Zuckerbrot für die Wirtschaft, Peitsche für die Arbeitnehmer" [aus Kompetenz 3/2000].

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