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Lifestyle

Wenn alle Erdenbewohner unseren Lebensstil haben würden, wären dafür drei Weltkugeln notwendig. Unseren umweltzerstörerischen Life-style zu ändern ist aber nicht nur eine Frage der globalen Gerechtigkeit sondern auch des persönlichen Wohlbefindens: Eingepfercht zwischen beruflicher Tretmühle, Verkehrsstau auf dem Weg zu Arbeit, Shopping-Center oder Urlaub sowie Freizeitstreß, sehnen sich viele Menschen nach einem gemächlicheren, sinnvolleren und gesünderen Lebenstil. Denn: Wir zerstören die Umwelt, beuten die Menschen der Dritten Welt aus und sind nicht einmal glücklich dabei! Dass viele von uns es trotzdem tun, liegt daran, dass das politische System und die Wirtschaft ein großes ‘Interesse daran hat. Wir sind Täter und Opfer zugleich, beuten Schwächere aus und werden selbst ausgebeutet.

„Gut leben“ statt „viel haben“ wäre der Life-Style der Zukunft. Denn Lebensqualität hat nichts mit der Anzahl der Handys oder dem Erwerb eines DVD-Players zu tun. Lebensqualität hat auch nichts mit der „Wocheenendee“-Ideologie a´la Ö3 zu tun, wo man uns einredet, dass wir fünf Tage lang brav kuschen und funktionieren sollen, um dann ab Freitag Nachmittag die Sau richtig raus zu lassen. Lebensqualität muss jeden Tag stattfinden.

In der Theorie ist es ja recht einfach: Wenn man weniger kauft und konsumiert, benötigt man dafür auch weniger Geld und muß dafür auch weniger zu arbeiten (oder kann sich eine Arbeit aussuchen, die wirklich Spaß macht). Im Gegenzug hat man mehr von seinem kostbarsten Gut zur freien Verfügung - nämlich Zeit. Zeit, die man mit seinen Kindern, FreundInnen oder sonst sinnvoll verbringen könnte. Gewinner wäre man in erster Linie selbst, aber auch die Umwelt. Verlieren würden die Großkonzerne, denen man viel weniger von ihrem Krempel abkaufen würde. Und da dies gefährlich für den Turbokapitalismus wäre, schlägt der Zeitgeist und die Werbewirtschaft erbarmungslos zu.

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